Ökonomische Verantwortung

KUNDENZUFRIEDENHEIT

Der langfristige, nachhaltige Erfolg ist unser Ziel. Daher stehen die Anforderungen und Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden im Herzen jedes einzelnen Projekts.

Projekte und Initiativen

Die Steuerung des Prozesses mittels der konzerneigenen Applikation STRAthek ermöglicht nicht nur Befragungen zu fertiggestellten Projekten auf Basis vorgegebener Schwellenwerte, wie z. B. einer Projektgröße von € 500 Mio., sondern auch ein Monitoring des gesamten Ablaufs sowie die Bereitstellung des Kundenfeedbacks und weiterer Prozessdaten für Auswertungen auf allen Organisationsebenen.

  • teamconcept ist unsere Partnering-Methode mit einem klaren Ziel: komplexe Bauprojekte stressfreier, verbindlich und partnerschaftlich umzusetzen. Dafür bilden Auftraggeber- und Auftragnehmerseite schon in der Planungsphase, ein Team. Das schafft Sicherheit und sorgt dafür, die Kosten gemeinsam unter Kontrolle zu halten. Auf diese Weise entsteht Vertrauen, werden Risiken minimiert und Kosten-, Termin- und Qualitätsvorteile für unsere Kundinnen und Kunden generiert. 
  • LEAN.Construction-Methoden machen Bauprozess effektiver und effizienter – das trägt auch zur Kundenzufriedenheit bei. Unsere hoch qualifizierten Expertinnen und Experten unterstützen die Bauteams von der Planung bis hin zur Ausführung. Dabei kommen unterschiedliche Methoden zur Prozessoptimierung zum Einsatz: Taktplanung/Taktsteuerung verbunden mit einem Last-Planner-System und Shopfloor-Management ermöglichen dem Team, gemeinsam alle Planungs- und Bauaktivitäten bis hin zum Fertigstellungstermin optimal zu koordinieren. 


Ziele und Indikatoren

Die Kundenzufriedenheit zu steigern, um einen möglichst hohen Anteil an Stammkundinnen und -kunden zu gewinnen und zu bewahren, ist das vom Vorstand definierte übergeordnete Ziel. Konkret ist etwa im Strategieprogramm FASTER TOGETHER 2022 festgelegt, dass 10 % der Leistung des Konzerns mit Projekten in Partnering-Modellen umgesetzt werden sollen. Die Messung der Kundenzufriedenheit mittels Kundenbefragung erfolgt seit 2005 für Bauprojekte nach einem einheitlichen Konzernstandard. Dieser wurde 2021 angepasst und konzernweit neu ausgerollt. Dabei wird die Auftraggeberschaft in allen Konzernländern über eine Online-Befragung projekt- oder vertragsbezogen zu den folgenden Aspekten um ihre Bewertung gebeten: organisatorische Leistungsfähigkeit und technische Realisierung, verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit Menschen und Ressourcen, fachliche Kompetenz sowie Kommunikation und Zusammenarbeit in und mit unserem Team. Die operativen Einheiten können zusätzliche Verfahren der Kundenzufriedenheitsmessung implementieren.

Da die neue Systematik im Berichtsjahr noch nicht für alle relevanten Bauprojekte angewendet werden konnte, liegen die erforderlichen Informationen, die eine repräsentative Ausweisung der Kundenzufriedenheit ermöglichen, noch nicht vor. Mit aussagekräftigen Daten kann für das Berichtsjahr 2022 gerechnet werden.

Mehr zum Thema Kundenzufriedenheit finden Sie im aktuellen Geschäftsbericht.

DIGITALISIERUNG UND INNOVATION



STRABAG will die führende Technologiepartnerin für das Bauen von morgen sein. In einer Welt, die sich durch Digitalisierung in einem bislang unbekannten Ausmaß verändert, will STRABAG bewegen und nicht bewegt werden. Das gelingt, indem sie konkrete Digitalisierungsziele verfolgt. Dazu gehören das Aufbrechen von Datensilos, die Standardisierung und Forcierung digitaler Geschäftsprozesse sowie eine konsequente Automatisierung und Sicherstellung einer geeigneten digitalen Ausstattung für alle Mitarbeitenden des Konzerns. Gleichzeitig erfordern gesellschaftliche Herausforderungen, denen die EU mit dem Green Deal begegnet, innovative Antworten auch von Unternehmen. STRABAG trägt die digitale Transformation der Bauwirtschaft wesentlich mit. Damit schaffen wir kostengünstig komfortablen Wohnraum, steuern Infrastruktur intelligent, nutzen Ressourcen und senken Emissionen.


Projekte und Initiativen

Durchschnittlich werden im Konzern über 100 Entwicklungsprojekte im Jahr durchgeführt. Sie umfassen die gesamte Wertschöpfungskette der Bauwirtschaft. Generell verstärkt sich der Trend zum datenbasierten Planen, Bauen und Betreiben.

Auf unserer Innovationswebsite oder in unserem aktuellen Geschäftsbericht finden Sie detailliertere Informationen unter anderem zu folgenden Projekten:

  • Einführung der Plattform Schüttflix
  • Robot-Strassenbau 4.0
  • Digitale Taktsteuerung im Hochbau
  • Taktplanung und Steuerung im Asphaltbau

Ziele und Indikatoren

STRABAG treibt die digitale Transformation der Baustellenprozesse aktiv voran und arbeitet an neuen (digitalen) Geschäftsmodellen, die sich daraus ergeben. Die Indikatoren beziehen sich auf die digitale Durchdringung auf der Baustelle sowie am Arbeitsplatz. Digitale Transformation beeinflusst nicht nur das Bauobjekt und alle daran Beteiligten, sie verändert auch die Prozesse innerhalb der Konzernorganisation:

  • Erfassung und Auswertung von Maschinendaten ab dem Jahr 2019: An die Qualitäts- und Leistungsdokumentation sowie den schonenden Umgang mit Umweltressourcen werden immer höhere Anforderungen gestellt. Daher setzen wir seit 2019 verstärkt Telematiksysteme bei Schlüsselgeräten ein, deren Bewegungs- und Einsatzdaten wir erfassen und auswerten. Im Jahr 2021 erreichten wir bereits eine Quote von 44 % (2020: 37 %). Zusätzlich wurden in ca. 1.100 Nutzfahrzeugen Telematiksysteme eingebaut und rd. 8.250 sonstige Geräte mit Positionserkennung ausgestattet.
  • BIM 5D®-Arbeitsplätze: STRABAG baut Zug um Zug ihre CAD-Arbeitsplätze zur Nutzung der BIM 5D® Technologie für Hoch- und Ingenieurbau, Verkehrswegebau und Infrastrukturprojekte aus. Die Anzahl der BIM-fähigen Arbeitsplätze wächst dadurch stetig und lag 2021 konzernweit bei 2.165. Das entspricht einer Steigerung um 13 % gegenüber dem Vorjahr.

Folgender Indikator hilft STRABAG, ihre Aktivitäten rund um das Thema Innovation zu
messen, und wurden im Rahmen der Neugründung der SID etabliert:
  • Aufwendungen für Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten im Konzern: € rd. 16 Mio. (2020: € rd. 17 Mio.)

Mehr zu Digitalisierung und Innovation finden Sie im aktuellen Geschäftsbericht.

RISIKEN- UND CHANCENMANAGEMENT

Die STRABAG-Gruppe steht im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit einer Vielzahl von Risiken und Chancen gegenüber. Diese werden durch ein proaktives Risikomanagement systematisch erhoben, bewertet und im Rahmen einer adäquaten Risikomanagementpolitik konsequent und zielorientiert gesteuert.

Projekte und Initiativen

Im Geschäftsjahr 2021 wurde das Risikomanagementsystem des STRABAG-Konzerns durch folgende Änderungen und Erweiterungen verbessert:
  • Verbesserung der Entscheidungsgrundlagen in der Projektbeschaffungsphase durch standardisierte Projektpräsentationen für Präqualifikation, Selektionsgespräch und Preiskommission mit verpflichtender Anwendung bei Groß- und Megaprojekten
  • Implementierung und Weiterentwicklung einer Tablet-optimierten App für das Management mit einfachem Zugriff auf transparente und aggregierte Entscheidungsgrundlagen für Selektion und Preiskommission sowie einem integrierten Aufgabenmodul für Freigabeerfordernisse
  • Fortsetzung der Durchführung von Workshops und projektbezogenen Plausibilisierungsgesprächen zur Anwendung des konzernweit standardisierten Ursachenkatalogs für die Zuordnung wesentlicher positiver und negativer Ergebnisursachen mit Analyse von Ursachen-Wirkungs-Beziehungen

Ziele und Indikatoren

Vorrangiges Ziel ist der langfristige Fortbestand unseres Unternehmens. Dabei achten wir weiterhin auf Kosteneffizienz und stellen einen disziplinierten Kapitaleinsatz sicher. Die EBIT-Marge ist unsere wichtigste finanzielle Steuerungsgröße. Sie ist vor allem für unsere Investorinnen und Investoren entscheidend.


¹ 2018 bereinigt um einen nicht-operativen Aufwertungsgewinn in Höhe von € 55,31 Mio.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2022 eine EBIT-Marge (EBIT/Umsatz) von 4 % zu erreichen. Das Zusammentreffen von zahlreichen positiven Ergebnisflüssen in allen Segmenten hat dazu geführt, dass 2021 eine EBIT-Marge von 5,9% erreicht wurde.

Mehr zum Risiko- und Chancenmanagement finden Sie im aktuellen Geschäftsbericht.



Auf der Website veröffentlicht am 27.07.2015 – Zuletzt publiziert am 20.06.2022 15:36:53
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